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Förderkennzeichen: MF150221
Projektlaufzeit: 01.05.2016 bis 30.04.2018

Reduzierung der Oberflächenrauheit von laserstrahlgeschmolzenen Bauteilen

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die für das selektive Laserstrahlschmelzen typischen 3D-Oberflächen zu charakterisieren und Verfahren zur Reduktion der Rauheit zu qualifizieren. Der Schwerpunkt liegt auf der Qualifizierung von strahltechnischen, chemischen und elektrochemischen Abtragsverfahren zur Verbesserung der Oberfläche und deren Korrelation zu technologischen und mechanischen Eigenschaften der generierten Bauteile. Anhand dieser Untersuchungen kann die bisher aufwendige Nachbearbeitung strahlgeschmolzener Bauteile mit konventionellen spanenden Verfahren reduziert werden und somit die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens gesteigert werden.

Der Schwerpunkt des Forschungsvorhabens liegt in der Evaluierung von geeigneten Verfahren zur Reduzierung der Oberflächenrauheit von laserstrahlgeschmolzenen Bauteilen im Gegensatz zu konventionellen Verfahren. Hierzu ist eine Korrelation der erzielten Oberflächen mit den jeweiligen mechanischen Eigenschaften unabdinglich, da die Oberflächenrauheit einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Bauteilfestigkeit hat. Zur erfolgreichen Bearbeitung des Forschungsprojekts werden folgende Schwerpunkte definiert:

  • Anpassung des Laserstrahlschmelzprozesses zur Reduzierung des Nachbearbeitungsaufwands
  • Bestimmung der Oberflächenrauheit (S-Parameter und R-Parameter) und Korrelation zu mechanischen Eigenschaften
  • Evaluierung und Optimierung geeigneter Verfahren zur Reduzierung der Oberflächenrauheit
  • Bewertung der Kosten der jeweiligen Oberflächenbehandlungen und Vergleich zu konventionellen Verfahren