Forschungstransfer beim Schweißen von Baustahl

Seit knapp einem Jahr wird am ifw Jena das WIG-Stichlochschweißen von Baustahl untersucht. Nach den ersten Erkenntnissen aus dem Forschungsprojekt haben sich nun Partner aus der Industrie mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts getroffen, um erste Erfahrungen auszutauschen.

Im Projekt "WIG-Stichlochschweißen von Baustahl" soll der Einfluss der stofflichen Zusammensetzung von Baustählen auf das WIG-Stichlochschweißen untersucht werden. Im Vorhaben soll das Verfahren des Stichlochschweißens für Baustähle bis 8 mm Blechdicke optimiert werden.

Am 28. Juni 2020 trafen sich darum Vertreter der Unternehmen SSAB, Kjellberg und OSCAR PLT, um über den aktuellen Stand im Projekt zu sprechen und die weiteren Vorhaben zu diskutieren.

Besonders wichtig für die industrienahe Forschung am ifw Jena war der gegenseitige Erfahrungsaustausch. Der Bedarf der Industriepartner wurde besprochen, Schwierigkeiten beim Schweißen von Baustählen diskutiert und Lösungsansätze entworfen. So können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut ihre Forschungsvorhaben besonders wirtschaftsnah ausrichten und Lösungen erarbeiten, die sich direkt an den Bedarfen der Anwender orientieren.

Das Projekt "WIG-Stichlochschweißen von Baustahl" wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Programm INNO-KOM.

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